Am 26. Mai stand wieder ein Höhepunkt auf dem Programm: eine botanische Exkursion mit Dr. Hilke Steinecke vom Palmengarten Frankfurt und Dr. Peter Schubert von der Uni Mainz. Auch diesmal war die Resonanz wieder groß. Insgesamt fanden sich um die 25 Interessierte, von denen einige allerdings mit Verspätung dazu kamen.
Diesmal ging es auf den Lemberg. Wie üblich wurde den Teilnehmenden interessant und gut verständlich Einiges über die Natur im Wandel durch die Klimaveränderungen in Deutschland im Allgemeinen und die Situation in Rheinhessen und auf dem Lemberg im Speziellen erzählt. Die Auswirkungen der speziellen Gegebenheiten des ehemaligen Bergbaugebietes Lemberg auf die Pflanzenwelt sowie die Veränderungen gegenüber den letzten Besuchen zogen sich durch alle Ausführungen. Dabei wurden nicht nur die erwarteten und bei uns besonderen Pflanzen wie der Diptam (siehe unten) beschrieben und erläutert, sondern auch alle anderen, die am Wegesrand zu finden waren, wie z.B. das Gewöhnliche Leimkraut (siehe unten). Apropos Wegesrand: Selbstverständlich verließen wir die angelegten Wege nicht. Dadurch zog sich der „Exkursionszug“ auch in die Länge, weil meist gerade zwei Personen nebeneinander auf den Pfad passten. Da war es von Vorteil, dass wir nicht nur die beiden oben genannten Spezialisten, sondern auch unter den Teilnehmern viele mit profundem Wissen dabeihatten. Dabei war es durchaus nicht so, dass sich der Wissens- und Informationsaustausch auf botanische Themen beschränkte. Auch die vielen Insekten und Spinnen wurden nicht nur beachtet, sondern weitgehend besprochen. Wir bekamen sogar demonstriert, wie man sich das Sehen mit Komplexaugen vorstellen kann. Nach gut zweieinhalb Stunden kehrten wir um und kamen mit vielen neuen Eindrücken zurück. Das durchgehend gute Wetter und die Tatsache, dass wir häufig im Wald und somit der Sonne nicht direkt ausgesetzt waren, sorgte zusätzlich für angenehme Erinnerungen.
Bilder und Text: Udo Baumfalk
Einige Impressionen
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